Ich wurde gestern auf der Straße angesprochen von einer Frau, die mir Wahlpropaganda zur Europawahl in die Hand drücken wollte. Ich hab sie einigermaßen verblüfft, indem ich sagte, daß ich selber die Verantwortung für mein Leben übernommen habe und daher keinen Bedarf mehr habe, diese meine Verantwortung an Politiker abzugeben. Ich hab ja vollstes Verständnis dafür, daß niemand das wirklich begreifen kann…
Wenn jeder Mensch die volle Verantwortung für sein Leben, sein Handeln übernimmt, dann brauchen wir keine Regierung! Stellen wir uns das einmal detailliert vor: Steuern? Gibt es nicht. Wozu auch? Es hat jeder Mensch genug zum Leben, wir brauchen keine Armut verwalten, und die wenigen Aufgaben, die wirklich alle angehen, wie Straßenbau und die Instandhaltung derselben, werden von einer privaten örtlichen Kommission übernommen. Bezahlung? Wenn jeder die Verantwortung übernimmt, dann ist es selbstverständlich, daß auch jeder sich an den Kosten für die Vorteile beteiligt. Und da es keine Armut gibt, ist klar, daß auch jeder genug hat, um seinen Anteil leisten zu können.
Wieso gibt es keine Armut? Armut entsteht aufgrund von Unwertgefühlen, Schuld- und Schamgefühlen (solange wir erlauben, daß die Kirchen uns eine „Erbsünde“ anhängen, die nicht existent ist…) Komplexen aufgrund von Nichtgeliebtwerden, Nichtakzeptanz, Bewertungen, Konkurrenzdenken vom Kindergarten an etc. Fällt all das weg und erfolgt eine Erziehung hin zu umfassender Verantwortung in der Form, daß man Kindern schon beibringt, daß sie ihr Leben selber in der Hand haben, dann werden sie sich alles in ihrem Leben erschaffen können, was sie brauchen – und nicht mehr. Die Anhäufung von riesigen Geldmengen oder Besitz ist unnötig. Was immer einem Menschen passiert, ist selbstgemacht, ist eine Erfahrung, die er machen will, und wenn das voll akzeptiert ist, dann wird jeder automatisch danach streben, nur die Erfahrungen in sein Leben zu lassen, die ihm angenehm sind. Ist Akzeptanz an der Tagesordnung, dann hat jeder Mensch die größtmögliche Freiheit, sich auszuwählen, was ihm widerfahren soll.
Eine solche Gesellschaft hat keine Mörder, keine Verbrecher, kein Strafsystem und nichts dergleichen. In einer solchen Welt gibt es auch kaum alte, pflegebedürftige Menschen, denn wenn jeder ein selbstbestimmtes Leben führen kann, dann wird er sich keineswegs „Krankheit als Weg“ wählen. Wahrscheinlich gibt es dennoch immer wieder mal Kranke, aber die werden in sehr kleiner Zahl nur auftauchen und jeder andere hat Heilkräfte, kann fühlen, was dem Kranken in seiner Erfahrung guttut…
Ich weiß, ich spinne, wirst du sagen. Wir sind noch nicht da, noch lange nicht. Aber wir sind auf dem Weg. Es gibt sie schon, diese Handvoll Menschen (ungefähr hundert- bis hundertfünfzigtausend), die dieses Utopia, diese neue Erde aufbauen. Sie sind es, die bereits diesen Weg in die volle Selbstverantwortung gehen, sie machen es vor, sie leben es, damit alle anderen sehen können: ES IST MÖGLICH!!! Doch so lange du denkst, das kann doch nicht sein, so lange wird es für dich auch nicht sein. Mal ehrlich, wenn keiner beginnt, aus dem jetzigen Dilemma auszusteigen, dann wird auch nichts passieren. Aber sei unbesorgt, diese Gruppe Menschen bahnt energetisch den Weg für alle anderen. Man nennt sie Pioniere in einer neuen Zeit! Die Jahrtausendwende ist schließlich vorbei, die Zeitenwende ist bereits eingetreten! Wo bleibst DU auf diesem Weg?

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