oder: Die vollendete Verbindung
Ich habe mir vor einigen Jahren eine lange Zeit der Arbeitslosigkeit erschaffen, weil ich Zeit brauchte für meinen spirituellen Weg. Ganz zum Ende des Zeitraumes, für den ich Leistung erhielt, wurde mir Angst und Bange, weil ich nicht wußte, wie das weitergehen sollte. Also schrie ich um Hilfe nach meiner großen Seele, daß sie mir zu einem Job verhelfen sollte, damit ich zahlungsfähig bleiben würde. Was mich sehr erstaunt hatte, und was ich damals nicht wirklich einordnen konnte, war die Tatsache, daß ich in einer tiefen Meditation sah und fühlte, wie sich ein Teil in mir erhob, als käme er aus tiefem Schlaf. Dieser Teil sagte mir, daß es mit dem Job noch dauern würde, denn der Arbeitsplatz wäre noch nicht geschaffen. (Es war ein neuer Lehrstuhl an der Uni, der erst noch eingerichtet werden sollte, daher verzögerte sich die Antwort auf meine Bewerbung tatsächlich.)
Tobias sagte uns, daß unser Göttlicher Teil von Energien wie in einem Kokon eingehüllt all die Lebzeiten verbracht hätte mit einer Art Innenschau, während der menschliche Anteil in dieser Welt seine Aufmerksamkeit nach außen richtet.
Betrachten wir uns die Menschen im allgemeinen, dann stellen wir fest, daß die allermeisten davon tatsächlich fast ausschließlich nach außen gerichtet leben. Sie sehen aus ihren körperlichen Augen und nehmen das als die einzige Wahrheit an, sie fühlen einzig mit ihren körperlichen Sinnesorganen und glauben, daß das alles ist, was zu fühlen sei. Das ist nach außen gerichtet. Und das ist in Ordnung so.
Was ich damals wahrgenommen hatte, war tatsächlich mein Göttliches Selbst, das ich mit meinen Hilfeschreien aus seiner tiefen Innenschau geweckt hatte. GEWECKT!!! Es begann zu ERWACHEN! Read the rest of this entry »