oder: Die vollendete Verbindung

Ich habe mir vor einigen Jahren eine lange Zeit der Arbeitslosigkeit erschaffen, weil ich Zeit brauchte für meinen spirituellen Weg. Ganz zum Ende des Zeitraumes, für den ich Leistung erhielt, wurde mir Angst und Bange, weil ich nicht wußte, wie das weitergehen sollte. Also schrie ich um Hilfe nach meiner großen Seele, daß sie mir zu einem Job verhelfen sollte, damit ich zahlungsfähig bleiben würde. Was mich sehr erstaunt hatte, und was ich damals nicht wirklich einordnen konnte, war die Tatsache, daß ich in einer tiefen Meditation sah und fühlte, wie sich ein Teil in mir erhob, als käme er aus tiefem Schlaf. Dieser Teil sagte mir, daß es mit dem Job noch dauern würde, denn der Arbeitsplatz wäre noch nicht geschaffen. (Es war ein neuer Lehrstuhl an der Uni, der erst noch eingerichtet werden sollte, daher verzögerte sich die Antwort auf meine Bewerbung tatsächlich.)

Tobias sagte uns, daß unser Göttlicher Teil von Energien wie in einem Kokon eingehüllt all die Lebzeiten verbracht hätte mit einer Art Innenschau, während der menschliche Anteil in dieser Welt seine Aufmerksamkeit nach außen richtet.

Betrachten wir uns die Menschen im allgemeinen, dann stellen wir fest, daß die allermeisten davon tatsächlich fast ausschließlich nach außen gerichtet leben. Sie sehen aus ihren körperlichen Augen und nehmen das als die einzige Wahrheit an, sie fühlen einzig mit ihren körperlichen Sinnesorganen und glauben, daß das alles ist, was zu fühlen sei. Das ist nach außen gerichtet. Und das ist in Ordnung so.

Was ich damals wahrgenommen hatte, war tatsächlich mein Göttliches Selbst, das ich mit meinen Hilfeschreien aus seiner tiefen Innenschau geweckt hatte. GEWECKT!!! Es begann zu ERWACHEN! Read the rest of this entry »

Wir kennen alle die schrecklichen Bilder, die oft in den Medien gezeigt werden, wenn Schlachtvieh über sehr lange Strecken transportiert wird, als seien es keine lebenden Wesen in den Transportern, sondern Paletten voller Klopapier. Da kann es einem schon übel werden und den Appetit verderben. Wie geht man damit um?

Es ist wenig nützlich, sich die schrecklichen Bilder anzusehen, wenn sie einen noch am nächsten Tag belasten. Damit ist keinem geholfen, im Gegenteil! Am Anfang einer jeden Veränderung steht die Akzeptanz.

Ich kann hier nur die Beiträge in Shastis Blog empfehlen, und zwar vom 1. und 3.10. und den vom 2.11.2009 (bitte nur auf das Datum im Kalender klicken, dann erscheint der richtige Beitrag).

Akzeptanz ist eine Grundvoraussetzung für eine schnelle Veränderung. Einen Umstand oder besser: Zustand zu akzeptieren, bedeutet nicht, daß man diesen Umstand nicht verändern will, man schreibt ihn mit der Akzeptanz energetisch auch keineswegs fest, die Veränderung geht nur leichter, wenn man erst einmal akzeptiert. Read the rest of this entry »

Wir leben in der Dualität. Was das letztlich wirklich bedeutet, scheint noch immer nicht verstanden worden zu sein.

In der Welt, in der wir leben, sind die Energien im Verhältnis 1/3 zu 2/3 verteilt, d. h. jeder Mensch, jedes Ding und wohl auch jedes Gefühl, einfach alles, was aus Energie gemacht ist (und das ist alles, was nicht reines Bewußtsein ist), hat einen Gegenpol. Alles ist gut und böse, weiß und schwarz, oben und unten etc. Alles, wirklich ALLES hat einen Gegenpart. Ob diese andere Seite einer Sache uns gefällt oder nicht, ist einzig eine Sache der persönlichen Prägung bzw. eine Sache der Bewertung.

Wenn ich bspw. einen Regentag beschreibe, wie er mir aufs Gemüt drückt, wie grau alles aussieht, wie der Wind die Blätter über die Straße fegt usw., da wird keiner mir auf die Pelle rücken und mich fragen, was denn bloß mit mir los sei, wieso ich so bewertend und anmaßend sei, diesen Tag so schlecht zu  machen. Bei anderen Dingen dagegen schreit er auf, weil er sich mit der anderen Sache identifiziert, sich bewertet fühlt und jetzt selber den anderen aburteilt. Das ist einfach so. Wir können, solange wir nicht mit unserem Gottselbst auf gleicher energetischer Frequenz schwingen, uns nicht ganz aus der Dualität lösen. Und selbst wenn wir es geschafft haben, gibt es immer noch die Welt um uns herum, die diesem Gesetz unterliegt. Und solange einer darin lebt und von dieser Energieverteilung betroffen ist, wird er auch weiter (vorzugsweise andere) bewerten. Read the rest of this entry »

Wenn du an den heutigen Tag zurückdenkst: Bist du zufrieden mit dir?

Du bist eine Stunde zu spät zur Arbeit gekommen, hast in der Kantine nur noch kaltes Essen bekommen, weil dein Chef dich zurechtstutzen mußte. Deine Kollegin hat dir Kaffee gebracht, an dem du dir die Gosche verbrannt hast, die Unterlagen für die Besprechung waren in irgend einer Ablage unauffindbar verschwunden, du bist im Fahrstuhl steckengeblieben, so daß du auch noch 3 Stunden zu spät zu Hause warst und unterwegs gab’s noch diese Reifenpanne. Und da frag ich, ob du zufrieden bist?

Ja klar! Bist du zufrieden?

Wenn du jetzt Ja sagen kannst, dann bist du auf dem Weg, ein Lebenskünstler zu werden oder einer, der sich bewußt sein Leben erschafft.

Wir lernen schon im Kindergartenalter, unzufrieden zu sein mit uns selbst und den Umständen um uns herum. Es scheint so, als müßten wir unzufrieden sein, um Ansporn zu haben, noch mehr aus uns herauszuholen, noch besser zu funktionieren, noch mehr zu leisten (für andere selbstverständlich, auch wenn uns weisgemacht wird, daß wir für eine gute Altersrente arbeiten, um dann unser Leben zu genießen, was wir aber gar nicht mehr können, da wir dann krank und verbraucht sein werden). Read the rest of this entry »

Heaven… I’m in heaven,
And my heart beats so that I can hardly speak.
And I seem to find the happiness I seek,
When we’re out together dancing cheek to cheek.

Mit diesem Lied von Fred Astaire aus dem Film Cheek to Cheek wachte ich heute morgen auf. Lieder beim Aufwachen sollen mir immer etwas sagen oder drücken mein Befinden aus, ich hab das schon oft erlebt.

Ich habe mich schon seit einiger Zeit vollkommen der Führung meines Göttlichen Selbst überlassen. Ich tue Dinge, die mein Kopf gerade nicht versteht, aber weil ich das fühle, mach ich es einfach mal, oder ich lasse sein, was ich vorhatte. Und es hat immer einen tieferen Sinn. Nichts ist so, wie es zu sein scheint, sagt St. Germain immer. Das stimmt.

Ich grübelte drüber nach, ob es überhaupt einen Sinn hat, meine Erfahrungen mit anderen Menschen teilen zu wollen. Ich hatte Zweifel daran, ob sie überhaupt je dahin kommen wollen, an sich zu arbeiten, wie ich es tue. Logisch, nicht jeder wählt den Aufstieg…

Und dann schrieb ich darüber, wohl wissend, was es bedeutet, was ich da schreibe. Read the rest of this entry »